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Akuelles Programm:
"Freiheit unterm Sonnenschirm"
- TRITONUS brachialromantisch
| Musik: |
Sylke Zimpel
Dieter Beckert, Jürgen Wolff |
Dramaturgie
und Regie: |
Wolf-Dieter Gööck |
| gefördert durch: |
Landeshauptstadt Dresden, Amt für Kultur und Denkmalschutz und die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen
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Sylke Zimpel bearbeitete etwa 10 Stücke des "Duo Sonnenschirm“ sowie einige Werke der Romantik für die chorbühne TRITONUS. Die Idee, Stücke des Duos Sonnenschirm für Chor zu bearbeiten, stammt von Dieter Beckert.
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Das Duo Sonnenschirm (Dieter Beckert, Jürgen Wolff) tritt unter diesem Namen seit 1986 mit ironisch-satirischen und teilweise absurden Texten, die überwiegend 2-stimmig mit Instrumentalbegleitung vorgetragen werden, auf und hat sich lokal und deutschlandweit sein Publikum erobert. Im MDR sagt Harald Pfeifer 2006 über sie: „Duo Sonnenschirm ist das Markenzeichen für mehrere Disziplinen. Man kann Dichtung darunter verstehen oder Liedersängerei, aber auch eine Form hinterhältig heiterer Bühnenarbeit oder eine Art der ernsthaften Weltbetrachtung.“ In den Jahren 1993 und 2005 erhielten Aufnahmen des Duos Sonnenschirm den Preis der deutschen Schallplattenkritik.
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Obwohl für zwei Interpreten konzipiert, enthalten die Stücke doch zahlreiche chorische Konstellationen und bieten so vielfältige Möglichkeiten, „militante Schönklang- Chordressur“ im Interesse der Reibung an gesellschaftlichen Gegebenheiten brachialromantisch „aufzuknacken“ und damit einer neuen Chorästhetik Bahn zu brechen. In diesem Sinne ist die Aufführung der Stücke durch einen szenisch arbeitenden Chor ein Versuch, das an sich vorhandene, aber kaum genutzte gesellschaftskritische Potential des Genres Chormusik zu erkunden und dafür lustvolle und zeigefingerfreie Angebote zu machen. Vorbilder gibt es keine. TRITONUS experimentiert selbst.
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Die szenische Umsetzung und Regie wurde Wolf-Dieter Gööck übernommen. Gööck ist in Dresden mit zahlreichen Inszenierungen bekannt geworden, die sich durch eine raffinierte Kombination von Musik und Texten, experimentellen Elementen und klassischem Theater, derbem Humor und hintergründiger Betrachtung auszeichnet. Mit der chorbühne Tritonus hat er das Programm „Der Wanderer“ mit Musik von Sylke Zimpel nach Texten von Johannes Bobrowski inszeniert.
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